Idli sind ein klassisches indisches Frühstück. Da ich keinen Idli-Dämpf-Topf besitze, habe ich den Teig in einer Pastenform im Wasserbad gedämpft. 1 Tasse weißen Basmati-Reis  und 1/4 Tasse Urad Dal (getrennt) 12 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Dann das Wasser wegschütten und Reis und Dal mischen; 1 Tasse Wasser und 1/2 TL Salz dazugeben und in der Küchenmaschine zu einer Paste mixen, die etwa die Konsistenz von Honig hat. 1/8 Tasse Tapiokaperlen (optional – wird dann etwas fester) nun ebenfalls einweichen (gerade so mit Wasser bedecken). Die Reis-Dal-Paste 12 Stunden zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen. Der Teig sollte dann etwas aufgegangen sein. In der Zwischenzeit 2 Möhren, 2 kleine Zwiebeln, 2 cm Ingwer und 1 kleines Stück Kurkuma fein würfeln und in wenig Kokosöl mit den Samen von 5 Kardamom-Kapseln dünsten; mit dem Tapioka (Wasser nicht wegschütten) pürieren und mit dem Idli-Teig mischen. In eine gefettete (z.B. Sesamöl) Pastentenform geben; die Form in kochend heisses Wasser stellen (so dass die Form nur ganz leicht berührt wird) und im Backofen bei 200° für 15 Minten dämpfen. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr am Messer kleben bleibt. 

Zur Pastete passt ein Kokos-Koriander-Chutney oder ein würziges Kichererbsen-Curry – eine schöne Beilage sind auch gefüllte Okra-Schoten – im Bild mit einer Mischung aus Zwiebeln und Walnüssen. Ohne die Gemüsezugabe passen auch ein Frucht-Chutney oder Marmelade. Solltet ihr mal welche übrig haben, schmecken sie auch am nächsten Tag toll – in etwas Kokosöl herausgebacken – z.B. zu einem knackigen Salat.

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