Kartoffel-Quark-Plätzchen

Für 6 Kartoffelplätzchen: 400g rohe festkochende Kartoffeln (geschält) in einer Küchenmaschine grob schreddern. Mit 200g Quark, 1 EL Speisestärke und 1 Ei gründlich mischen. Mit Salz, Pfeffer, etwas Muskat und 1 TL getrocknetem Schabzigerklee (Dill oder getrocknete Petersilie schmeckt natürlich auch sehr gut) würzen. Den Backofen auf 170° vorheizen. Zum Schluss noch 1/2 TL Natron unter die Kartoffelmasse rühren. Den Teig in eine 6er Silikon-Bun-Backform füllen (ø ca. 12 cm) und ca. 20 Minuten backen. Der Sherry-Matjes ist frisch vom Fischhändler meines Vertrauens. Pro Person braucht ihr 2–3 Filets. Dazu schmeckt ein leichter Gurkensalat – dazu von 1/2 geschälten Salatgurke mit einem Sparschäler von aussen beginnend dünne Scheiben abhobeln (die Kerne nicht verwenden). Im Bild mit einem Dressing aus je 1 EL Reisessig, Borretsch-Öl und Rotalgen-Flakes für die salzige Würze. Für den Meerrettich-Schmand 200g Schmand mit 2 EL frischem scharfen Meerrettich und 1 TL Zitrone mischen.

KARTOFFEL-PILZ-AUFLAUF

Für 2: Backofen auf 180° vorheizen. 2 große festkochende Kartoffeln (ca. 250g) waschen und in Scheiben schneiden. 200g griechischen Joghurt mit 1 Ei, 2 Zweigen gehackter Minze, 2 zerdrückten Knoblauchzehen und Salz gut verrühren. 150g Champignons ebenfalls in Scheiben schneiden. Kartoffel und Pilzscheiben abwechselnd in eine ofenfeste Form schichten mit der Joghurt-Sosse bedecken und mit 50g gehackte Walnüssen toppen. Mit 1EL Olivenöl bedecken und bei 180° ca. 45 Minuten backen (wenn er oben zu dunkel wird – mit Backpapier abdecken).

THUNA-TOMATEN-SUGO

Für den Sugo: 125g Tomaten im Ofen 15 Minuten schmoren, anschließend pürieren und durch ein Sieb streichen. 200g Thunfisch (Dose), 2 EL Kapern, 1 EL Mayonaise mit den Tomaten pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schmeckt zu gebratenem Fleisch, mit Brot oder mit Pasta. Oder für Pizza (statt Tomatensoße) – z.B. mit Auberginen und einem kräftigen Käse (Bild). Die Auberginen vorher in Scheiben geschnitten einsalzen, abtupfen und ca. 10 Minuten im Backofen vorgaren.

SELLERIE-TOMATEN-RELISH

1/2 Staude Sellerie (mit einem scharfen Messer wie beim Rhabarber die äußere faserige Schicht der Stangen abziehen), 2 Tomaten (filetiert: Haut abziehen und Kerne entfernen), 1 Apfel (geschält) und 2 Knoblauchzehen sehr klein würfeln; je 4 El Reisessig, Honig und Wasser aufkochen und über das Gemüse geben – ziehen lassen. Schmeckt zu Fisch und Fleisch oder zum Dippen mit Weißbrot. Und es eignet sich bestens für Nudelsalat. Im Bild mit Linsen-Spirelli.

Radicchio & Tortellini

Für 2 hungrige Pasta-Liebhaber: Für den Nudelteig 220g Weichweizenmehl (Tipo 00), 120g Hartweizengrieß (Semola di grano duro), 3 Eier, sowie 2 EL Tomatenmark verkneten, dann 1 Stunde luftdicht verpackt ruhen lassen. 200g Radicchio hacken. 100g durchwachsenen Speck würfeln, in eine kalten Pfanne geben und so das Fett auslassen. Den Radicchio dazu geben und alles einige Minuten köcheln. Etwas abkühlen lassen. 3 EL Ricotta unterrühren und mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Nudelteig nach der Ruhepause in 2 Portionen teilen, diese jeweils kurz kneten und dann dünn (ca. 3mm) ausrollen. Mit einem Messer oder Pizzaschneider die Teigplatte in Quadrate scneiden (ca. 7×7 cm) und jeweils in die Mitte eine Nocke der Füllung setzen. Dann eine Ecke diagonal über die Mitte auf die gegenüberliegende Ecke falten und an den kurzen Seiten festdrücken. Die Zipfelenden fest zusammen drücken. In einem großen Topf Wasser mit 2 TL Salz zum Kochen bringen. Die Tortellini hinein geben und nach 2–3 Minuten mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben. Sobald die Tortellini an der Oberfläche schwimmen, sind sie durch. 1–2 „Radicchio Trevisano tardivo“ teilen, auf ein Blech legen, mit 2EL Olivenöl und 1 TL Beerensirup beträufeln und im heissen Backofen mit Oberhitze ca. 5 Minuten grillen. Mit der Pasta anrichten und mit Parmesan Flakes bestreut vernaschen.

GREEN POWER

Für 2 Hungerige: 400g mehlig kochende Kartoffeln ungeschält in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen, bis sie gar sind (mit einer Gabel testen). Abgießen, kurz ausdampfen lassen – dann gleich pellen und durch eine Kartoffelpresse in eine Rührschüssel pressen. 100g frischen Spinat in ein Sieb geben. Ca. 1 Liter Wasser zum Kochen bringen, das kochende Wasser über den Spinat gießen, so daß dieser langsam zerfällt. Dann gut ausdrücken und ganz fein hacken. Kartoffeln und Spinat auskühlen lassen. 150g Mehl (Type 405) mit 1 TL Salz und etwas Pfeffer vermengen, dann mit dem Spinat zu den Kartoffeln geben alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Gnocchi-Masse in 3 Teilen auf leicht bemehlter Unterlage zu ca. fingerdicken Strängen rollen. Dann in 1 cm große Stücke schneiden. Von 400g Rosenkohl die Röschen halbieren, auf einem Blech ausbreiten, mit 2EL Olivenöll und Zitronensaft beträufeln und im Backofen mit Grill oder Oberhitze bei 200° bräunen. In diese Zeit die Gnocchi kochen. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, die Gnocchi dann portionsweise so lange darin garen, bis sie an die Oberfläche kommen. Den gegrillten Rosenkohl mit dem Öl-Zitrone-Gemisch über die Gnocchi geben. Von einem kräftigen Hartkäse (z.B. Parmesan oder alter Manchego) dünne Späne schneiden und darüber streuen.

CoffeeLover Früchtelebkuchen

350g Trockenobst (z.B. Cranberries, Aprikosen, Birnen, Ananas, Papaya …) würfeln und in
100 ml Kaffeelikör über Nacht einlegen. 3 Eier mit 100g Rohrzucker und 100g weicher Butter
schaumig rühren. 100g Vollkornmehl, 1Tl Backpulver, je 50g Marzipan und Bitterschokolade
gewürfelt sowie 100 gehackte Nüsse dazugeben. Mit 20g Instant-Expresso sowie je einer Prise Nelke und Kardamom würzen. Die eingelegten Früchte mit der Masse mischen und alles für 40 Minuten bei 160° in einer flachen Form (im Bild aus 12 Herz-Backblech z.B. von Kaiser) backen. Noch warm 20 ml sehr starken Mokka und 20 ml Whisky mischen und auf die Lebkuchen träufeln. Mit 200g dunkler Schokolade überziehen. Mindestens 1 Tag durchziehen lassen.

INGWER-Lebkuchen

300g gwürfelte Datteln und 80g Ingwer (ungeschält, gewürfelt) einige Stunden (z.B. über Nacht) in 100ml Limoncello einlegen. Dann 200g abgezogene, grob gehackte Mandeln mit den eingelegten Früchten fein mixen (pürieren). 4 Eier schaumig rühren, 200g Mehl, je 1 TL Natron und Zitronenabrieb sowie den Nuss-Frucht-Mix unterheben und auf 6 große (eckige) Backoblaten geben. Den Backofen auf 160° vorheizen und die Lebkuchen ca. 40 Minuten backen. Aus 1 EL Limoncello und ca. 2 EL Puderzucker einen leichten Guss anrühren und die Lebkuchen damit bestreichen.

FRÜCHTEKUCHEN „BIG PEAT“

700g Trockenobst (z.B: Cranberries, Aprikosen, Birnen, Feigen, Datteln, Ingwer…) würfeln und in
250 ml Whisky über Nacht einlegen. 5 Eier mit 200g Rohrzucker und 200g weicher Butter
schaumig rühren. 200g Vollkornmehl, 1Tl Backpulver, je 100g Marzipan und Bitterschokolade
gewürfelt sowie 200 gehackte Nüsse dazugeben. Mit Kakao, Nelke, Kardamom und Zimt würzen. Die eingelegten Früchte mit der Masse mischen und alles für 40 Minuten bei 180° in einer flachen
Form (ca. 25×35 cm) backen. Noch warm 50 ml Whisky auf den Kuchen träufeln. Mit 200g dunkler Schokolade überziehen. Mindestens 1 Tag durchziehen lassen. (Big Peat ist ein schottischer Whisky mit ordentlich Torf-Geschmack)

PISTAZIEN-APRIKOSEN-BROT

Besonders köstlich mit Butter und Honig: 500g getrocknete Aprikosen und 100g Pistazien klein schneiden bzw. hacken und in 50ml Rum einweichen. 125ml lauwarme Milch mit 1 Würfel Hefe, 1 Prise Salz und 1 EL Honig gut verrühren. 200g Mehl dazugeben und ca. 1/2 Stunde gehen lassen. 100g Marzipanrohmasse* fein reiben und zusammen mit 200g Butter (in kleinen Stücken), weiteren 200g Mehl und den Rumfrüchten zum Vorteig geben, mit etwas Zitronenabrieb würzen und alles mit den Knethaken ca. 8 Minuten kneten – zugedeckt 1 Stunde gehen lassen. Auf Backpapier zu einem Rechteck rollen (ca. 20×30 cm) und 2x einschlagen – dieses „Brot“ über Nacht kühl stellen. Am nächsten Tag Backofen auf 200° vorheizen – das Brot 15 Minuten backen – dann die Hitze auf 160° runterschalten und weitere 45 Minuten backen.

*Pistazien-Marzipan selbst herstellen: 100g Pistazien, 60g Puderzucker und 1 TL Rosenwasser fein pürieren.