für 2: 50ml Sahne mit einem kleinen Beet (7x10cm) Grünkohlsprossen (2EL der Sprossen aufheben zum garnieren) und je 1/2 TL Yuzu und Wasabi-Paste pürieren. 150ml Sahne mit 1/2 TL Salz aufkochen und ca. 1 Minute köcheln. 2 Blatt Gelatine einweichen (oder AgarAgar). Die kochende Sahne vom Herd nehmen, das Püree dazu geben und die ausgedrückte Gelatine hineinrühren (Schneebesen). 2 kleine Gläser oder Silikonformen mit kaltem Wasser ausspülen und die Masse einfüllen – über Nacht kühl stellen. 200g jungen Spinat waschen. 1 kleine rote Zwiebel in feine Ringe schneiden. Aus 2EL mildem hellen Balsamico, 1EL Walnussöl, 1 Prise Salz und 1EL Holundersirup ein Dressing rühren. Das Dressing gut mit den Blättern mischen und die gestürzte „Panna Cotta“ darauf anrichten.
3erlei HÜLSENFRÜCHTE

4 Portionen: für die Linsen Nuggets 1 Tasse weißen Basmati-Reis und 1/4 Tasse Urad Dal (getrennt) 12 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Dann das Wasser wegschütten und Reis und Linsen mischen; 1 Tasse Wasser und 1/2 TL Salz dazugeben und in der Küchenmaschine zu einer Paste mixen, die etwa die Konsistenz von Honig hat. 1/8 Tasse Tapiokaperlen (optional – wird dann etwas fester) nun ebenfalls einweichen (gerade so mit Wasser bedecken). Die Reis-Dal-Paste 12 Stunden zugedeckt an einem warmen Ort stehen lassen. Dann mit dem Tapioka (Wasser nicht wegschütten), 1/2TL Salz und 1 Tasse zarten Sprossen (z.B. Radieschen) pürieren. In eine gefettete (z.B. Sesamöl) Pastetenform (ca. 5x28cm) geben; die Form in kochend heisses Wasser stellen (so dass die Form nur ganz leicht berührt wird) und im Backofen bei 200° für 15 Minuten dämpfen. Abkühlen lassen und in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden. Diese später, zum Servieren, in Kokosöl anbraten.
Für das Hummus 1 Tasse küchenfertige Kichererbsen (eingeweicht und gekocht oder aus der Dose) mit 1/2 Mango, je 1/2 TL Sanddorn (gemahlen), Kurkuma und Kreuzkümmel sowie je 1EL Öl und Tahin (Sesampaste) pürieren. Mit Salz, Zitrone und Chili abschmecken.
1 Sprossenglas mit Mungobohnen-Keimlingen ernten und alles zusammen mit Fladenbrot servieren.
JUNGE BETE & GRATIN
für 2: 3 bis 4 junge Rote Bete (mit Grün) sehr gut waschen und die Blätter etwas kürzen. Je 2TL Zitronensaft und Öl sowie 1/2 TL Salz mischen und die Schnittfläche der Bete damit einpinseln. Den Ofen auf 220° vorheizen und die Bete auf ein Blech (mit Backpapier, Schnittfläche nach unten) legen und ca. 15 Minuten backen. 1 rote Zwiebel in feine Ringe schneiden, 2 EL eingelegte Vogelbeeren (oder frische Johannisbeeren) bereitstellen. Wenn die Bete aus dem Ofen kommt noch warm mit der restlichen Zitronen-Öl Mischung beträufeln – dann Zwiebelringe und Beeren darüber geben. Dazu schmeckt dieser leckere Seeteufel-Kartoffel-Gratin sehr gut. 1 mittelgroße Kartoffel und 150g Seeteufelfilet in feine Scheiben schneiden und in einer kleinen ofenfesten Form abwechselnd schichten. Dabei jede Lage mit etwas gräuchertem Meersalz und Zitronensaft würzen. Mit Kartoffel abschließen und darauf ca. 50g geriebenen Bergkäse streuen. Im Backofen ca. 20 Minuten gratinieren.
In einem Umluftherd kann die Form unter dem Backblech mit der Bete Platz finden und dann einfach etwas länger drin bleiben.
STRAMMER MAX 2.0
1 Portion: 2–3 Scheiben vom Buchweizen-Keimlingsbrot abschneiden (es geht nicht sehr stark auf und die Scheiben sind daher nicht so groß). 1 Avocado (nicht zu reif) in Scheiben (ca. 1 cm dick) schneiden und in einer Grillpfanne oder im Backofen kurz grillen, bis sie etwas Farbe hat. 1 Spiegelei braten. 1 Beet zarte Sprossen ernten (z.B. Möhre, Senf, Radieschen oder Brokkoli). Die Brotscheiben toasten, nebeneinander auf den Teller legen, die gegrillten Avocado-Scheiben und das Spiegelei darauf legen und als Topping die Sprossen obendrüber.
BUCHWEIZENKEIMLINGSBROT: 200g Buchweizenkörner abspülen und in ein Keimglas füllen. Den Buchweizen mit Wasser bedecken und ca. 20 bis 30 Minuten (maximal 1 Stunde) einweichen. Wasser abschütten, den Buchweizen nochmal mit kaltem Wasser spülen und dann im Keimglas OHNE Wasser an einem warmen Ort keimen lassen. 2x täglich wässern. Sobald kleine „Schwänzchen“ herauswachsen, kann er weiterverarbeitet werden. Den gekeimten Buchweizen in ein Sieb füllen, mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. 4EL Leinsamen im Mixer frisch mahlen und mit 40g Reismehl, je 2TL Salz und Agavendicksaft mischen. Den gekeimten Buchweizen mit 300ml lauwarmem Wasser im Mixer gründlich zerkleinern. Den Inhalt des Mixers in die Schüssel mit den Leinsamen füllen und alles gut vermischen. Der Teig ist relativ feucht. Mit einem Handtuch zugedeckt ca. 24 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Nach ca. 24 Stunden sollte der Teig Luftblasen aufweisen und etwas sauer riechen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Die Form in den NICHT vorgeheizten Ofen schieben und bei 160°C (Ober/Unterhitze) 60 Minuten backen.
FLEISCHSALAT
für 2: 200g Flanksteak in feine Scheiben schneiden und mit einem asiatisch inspiriertem Rub würzen (z.B. Kung Fu Barbeque von Herbaria) und ca. 3 Stunden durchziehen lassen. 1 rote Zwiebel in feine Ringe schneiden und 1 Beet Rettich- oder Radieschen-Sprossen ernten (ca. 7×10 cm). 1 kleinen roten Rettich schälen und in dünne Scheiben schneiden. Von einigen Korianderzweigen die Blätter abzupfen und hacken (oder Microgreens vom Koriander verwenden). Das Fleisch in Erdnussöl (oder Kokosöl) von beiden Seiten ganz kurz anbraten (ca. 1 Minute) und mit 3EL Ponzu-Soße löschen, dann sofort aus der heissen Pfanne nehmen und mit dem frischen Gemüse (Rettich, Zwiebel) mischen. Den Koriander und die Sprossen als letztes hinzugeben. Schmeckt jetzt sofort lauwarm mit Reis oder kalt als Fleischsalat.
MANGO | GARNELE | KORIANDER
für 2: 1/2 Mango (fest, eher unreif) schälen und in Scheiben schneiden. 1 Beet (10x20cm) Koriandersprossen ernten (oder von 10 Stielen Koriander die Blätter abzupfen). 1 roten Rettich schälen und in Scheiben schneiden. 3 Tomaten achteln, den Strunk herausschneiden. 1 Chicoree halbieren und in breite Scheiben schneiden. Ca. 15 Garnelen vorbereiten (auftauen, schälen, putzen). 1 Knoblauchzehe fein hacken mit 3EL Ponzu-Soße (alternativ Sojasoße und Yuzusaft) mischen und die Garnelen darin marinieren. 1 Tasse weißen Basmati-Reis in der doppelten Menge Wasser mit 1/2TL Salz aufkochen und auf der warmen Herdplatte ca. 15 Minuten fertig garen. In einem Wok 2EL Kokosöl (oder Erdnussöl) erhitzen und die Garnelen und sofort auch das geschnittene Gemüse hineingeben nach ca. 3 Minuten den Koriander zufügen, die Hitze reduzieren und Alles noch ca. 2–3 Minuten durchziehen lassen. Auf dem Reis anrichten und vernaschen.
KARTOFFELTARTE
Für 1 Tarteform ca. ø28cm): Ungesüßter Mürbeteig: 250g Mehl, 1/2TL Salz, 125g Butter (in kleinen Stücken) und 1 Ei in eine Schüssel geben und mit den Knethaken eines Handrührgerätes vermengen. Dann den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen schnell verkneten. Den Teig 30 Minuten (abgedeckt) im Kühlschrank ruhen lassen. Ausrollen und auf Backpapier in eine Tarteform legen (für die ganz schnelle Variante könnt ihr natürlich auch den Teig aus dem Kühlregal nehmen – z.B. von TanteFanny). Backofen auf 180° vorheizen. Für den Belag: 3 Eier, 200g Frischkäse und 100g geriebenen Hartkäse (oder Feta – was der Kühlschrank so hergibt) gründlich verrühren, mit Pfeffer, je 1 Messerspitze Muskat und Kreuzkümmel sowie 1/2 TL Paprika würzen. 1/3 der Masse auf dem Tarteboden verteilen. 2–3 festkochende Kartoffeln in feine Scheiben schneiden und leicht überlappend darauf legen, die Kartoffelscheiben etwas salzen und dann den Rest der Käse-Eier-Mischung auf die Kartoffeln geben. Bei 180° ca. 35 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und auf den lauwarmen Stücken frisch geerntete Sprossen verteilen (z.B. Radieschen, Kresse, Rotkohl)
GRÜNKOHL & SPECK
für 2: 80g Dinkelgrütze (Bulgur) in der doppelten Menge Wasser aufkochen, anschließend ca. 15 Minuten quellen lassen und mit Salz abschmecken. 1 großes Beet (10x15cm) Grünkohl-Sprossen ernten, ca 2–4 EL zur Seite legen und den Rest der Sprossen mit dem Bulgur mischen. 1 rote Zwiebel in sehr feine Ringe schneiden. Auf 2 Teller je 5 dünne Scheiben Pancetta legen, die Zwiebelringe darauf verteilen und jeweils in die Mitte mit einem Anrichte-Ring den Bulgur setzen – dann mit den restlichen Grünkohl-Sprossen bestreuen.
APFEL&ROTKOHL „Surprise“
für 2: 1 großes Beet Rotkohlsprossen ernten (10×20 cm). Aus 2 geschälten Granny Smith Äpfeln 6 fingerbreite Scheiben schneiden und das Kerngehäuse ausstechen. Bis zum Ausbacken mit etwas Apfelessig abgedeckt beiseite stellen. Aus 200g Crèmefrâiche, etwas Salz und Pfeffer und dem Saft 1/2 Zitrone einen Dip zubereiten. Die Blätter eines Chicoree auf 2 Tellern verteilen und den Dip in je 2 bis 3 der Blätter geben.
Für den Tempurateig: 1 Ei, 1/2TL Salz, 70g Maniokmehl (Ruut), 30g Pfeilwurzelmehl (oder andere Stärke), 1/2 Päckchen Backpulver, 100ml sehr kaltes Wasser (erst nach und nach zugeben) zu einem glatten Teig verrühren (er sollte nur sehr langsam von einer Gabel fließen). Die Apfelringe durch den Teig ziehen und in Erdnussöl kross ausbacken. Zum Chicoree auf die Teller geben, reichlich Rotkohlsprossen darauf streuen. Dazu passen noch kleine Möhrchen – die in Butter, etwas braunem Zucker karamelisiert und mit einer Prise Vanille aromatisiert wurden.
TACOS MIT GRÜNEM SPARGEL
für 6 Tacos: 6 kleine Mais-Tortillas in einer Pfanne in etwas Olivenöl kurz braten und sofort in eine Schale legen um sie zu Schalen zu formen (oder fertige Taco-Shells nehmen). Für die Käsesauce: 25g Butter schmelzen und 25g Mehl dazugeben, etwas anschwitzen (nicht braun werden lassen) und mit 500ml Milch ablöschen. Für 15 Minuten gut rühren und dabei leicht köcheln. Dann 100g geriebenen Käse (gut schmelzend z.B. Emmentaler) hinein rühren bis der Käse komplett geschmolzen ist. 1 Beet Kresse ernten (ca. 7×10 cm). Ca. 750g grünen Spargel (24 Stangen) auf ca. 15cm Länge kürzen (evtl. Reste für eine Suppe aufheben) und in Salzwasser ca. 5 Minuten kochen. Die Taco-Shells mit je 1 Scheibe Coppa oder Pancetta (durchwachsener Rohschinken) belegen. Dann jeweils 4 Stangen Spargel darauf legen mit der Käse-Soße bedecken, etwas Kresse darüber streuen und sich schmecken lassen.