BLÜTEN-BLINI

für einen großen „Pfannkuchen“ Ø 22 cm oder entsprechend mehr bei kleinerem Durchmesser: 1TL Hefe (Trockenhefe oder frisch) mit 1EL Zucker, einer Prise Salz und 50ml lauwarmer Milch gründlich verrühren. 50ml Buttermilch oder Kefir, 1EL Holunderblütensirup und 100g Buchweizenmehl zur Hefemischung rühren und den Teig abgedeckt etwas ruhen lassen. In der Zwischenzeit 2–4 Holunderblüten (je nach Größe) bereitlegen (nicht mit Wasser waschen) und einige Blaubeeren waschen. 1 kleines Beet Hafer-Microgreens ernten (ca. 7x10cm). In einer Pfanne etwas Kokosöl erhitzen, den Teig hineingeben und sofort die Blüten und die Beeren in den weichen Teig drücken, von den Blüten dann die Stengel ganz knapp abschneiden, Hitze herunterdrehen und den Blüten-Blini durchgaren lassen. Wenn sich der Teig an der Oberseite nicht mehr klebrig anfühlt aus der Pfanne gleiten lassen und auf einem Küchenpapier entfetten. Zum Anrichten etwas Puderzucker und das „Hafergrün“ darüber streuen. 

TRAMEZZINI LINSE

für 2: 4 Scheiben Sandwich-Brot toasten und alle Scheiben mit gewürztem Frischkäse (z.B. Rosa Pfeffer oder Meerrettich) bestreichen. 2 Tassen Microgreens von der roten Linse ernten und abtrocknen lassen. 160g (1 Glas) eingelegte Thunfischfilets aus ihrem Öl nehmen. Das Linsengrün auf die Brotscheiben verteilen, auf 2 Scheiben je 80g Fisch legen, zusammenklappen und etwas andrücken. Fertig! Lecker!

ENTE & ROTKOHL TOGO

für 2: Am Tag zuvor aus 2EL Rhabarbersirup und 1TL Gewürzmischung zum Beizen (z.B. Graflax von Herbaria) 2 kleine Entenbrüste (oder 1 große) trocken tupfen, die Haut einritzen und mit der Marinade bepinseln, antrocknen lassen und wiederholen – dann das Fleisch möglichst luftdicht über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 120° vorheizen. Die Entenbrüste auf der Hautseite in einer kalten Pfanne (die in den Backofen gestellt werden kann) anbraten bis die Haut Farbe bekommt, wenden und für 30 Minuten (mit der Hautseite oben) in den Ofen stellen. 

1 großes Beet Rotkohlsprossen ernten (10x20cm). 1 roten Spitzkohl oder einen kleinen Rotkohlkopf vierteln und sehr fein hobeln (Strunk dicke Blatt-Teile wegschneiden).  Aus 3EL Himbeeressig, 1EL Rhabarbersirup und 2EL Granatapfelöl (Ölmühle Solling) mit 1 frisch gemörsertem Langpfeffer und etwas Salz ein sämiges Dressig herstellen (dazu am besten alle Zutaten in ein Schraubglas geben und kräftig schütteln). Den gehobelten Rotkohl und die Sprossen mit dem Dressing mischen. Die Entenbrust in dünne Scheiben schneiden. 4 Scheiben Sandwich-Brot toasten und alle Scheiben mit etwas gewürztem Frischkäse (z.B. Rosa Pfeffer oder Meerrettich) bestreichen. Das Kraut zu gleichen Teilen auf alle Scheiben verteilen, die geschnittene Entenbrust auf 2 Scheiben legen und die beiden anderen darauf klappen, gut zusammendrücken und diagonal halbieren.

MAISTORTILLA-SANDWICH „Texmex“

1 Portion: 2 Mais-Tortillas (ø ca. 18cm) bereit legen. 1 kleines Beet Sprossen und 1 Tasse Microgreens (z.B. Linse, Erbse) ernten. 1/2 Avocado mit einer Gabel zerdrücken oder pürieren, mit Salz, Chili und Limette würzen. Die Tortilla-Fladen damit bestreichen. 1/2 Feto (veganes, fermentiertes Tofuprodukt) oder 100g Feta in Scheiben schneiden. In einer passenden Pfanne 1TL Öl erhitzen und den ersten Fladen hineinlegen, die Microgreens und den „Käse“ darauf geben, dann die Sprossen und mit dem 2. Fladen (Avocado nach unten) abdecken. Etwas andrücken. Nach ca. 5 Minuten mithilfe von 2 Tellern (oder einer 2. Pfanne) wenden. Wenn ihr einen Sandwich-Toaster besitzt, geht das dort erheblich einfacher, da nichts gewendet werden muß!

MINESTRONE

für 2: Am Vorabend 1 Tasse Adzukibohnen einweichen. Am nächsten Tag in frischem Wasser 20 Minuten kochen. 750ml hausgemachte Gemüsebrühe bereitstellen. 1Tasse Linsen-Microgreens ernten. 1 Möhre und 2 Mini-Paprika in feine Streifen schneiden. 1 kleine Zwiebel und 1 Knoblauchzehe in feine Scheiben schneiden. 1 Tasse „Fregola tostata“ (kleine, kugelförmige Nudelspezialität) bereit stellen. In einem Topf 2EL Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Dann die Hälfte der Brühe aufgießen und zum Kochen bringen. Die Fregola hineingeben und 5 Minuten kochen lassen. Dann die restliche Brühe, sowie das geschnittene Gemüse und die Bohnen dazu geben. Noch einmal zum köcheln bringen und dann 15 Minuten leicht sieden lassen. Ganz zum Schluss die Microgreens in die Suppe geben.

ENTE | ROTKOHL | KNÖDEL

für 2: Am Tag zuvor aus 2EL Rhabarbersirup und 1TL Gewürzmischung zum Beizen (z.B. Graflax von Herbaria) 2 kleine Entenbrüste (oder 1 große) trocken tupfen, die Haut einritzen und mit der Marinade bepinseln, antrocknen lassen und wiederholen – dann das Fleisch möglichst luftdicht über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Gnocchi 100g geschälte Pellkartoffel mit einer Gabel zerdrücken und noch leicht warm mit je 15g Grieß und Mehl sowie 1 Eigelb und etwas Salz mischen. Den Brei zu einer Rolle formen und im Kühlschrank ca. 1/2 Stunde ruhen lassen. Später einen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, die Gnocchi hineingeben und die Hitze zurückdrehen. Wenn die Gnocchi an die Oberfläche steigen noch ca. weitere 5 Minuten ziehen lassen und dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen.

Den Backofen auf 120° vorheizen. Die Entenbrüste auf der Hautseite in einer kalten Pfanne (die in den Backofen gestellt werden kann) anbraten bis die Haut Farbe bekommt, wenden und für 30 Minuten (mit der Hautseite oben)in den Ofen stellen. 

1 großes Beet Rotkohlsprossen ernten (10x20cm). 1 roten Spitzkohl oder einen kleinen Rotkohlkopf vierteln und sehr fein hobeln (Strunk dicke Blatt-Teile wegschneiden).  Aus 3EL Himbeeressig, 1EL Rhabarbersirup und 2EL Granatapfelöl (Ölmühle Solling) mit 1 frisch gemörsertem Langpfeffer und etwas Salz ein sämiges Dressig herstellen (dazu am besten alle Zutaten in ein Schraubglas geben und kräftig schütteln). Den gehobelten Rotkohl gleich mit dem Dressing mischen. Die Sprossen zum Servieren mit dem Rotkohl mischen. Die Entenbrust in Scheiben schneiden und mit den Gnocchi anrichten. Etwas Bratfett der Ente über die Gnocchi geben. Und nach Geschmack noch ein Chutney (z.B. Rhabarber&Zwiebel) dazu naschen.

LINSENSALAT 

Salatliebe für 1: 3 große Blätter Eisberg-Salat in Stücke reißen. 6–8 Cherry- oder Honig-Tomaten halbieren und 3 Mini-Paprika vierteln (dabei alle Kerne entfernen). 1 Tasse Linsen-Microgreens ernten. Für das Dressing: 2EL Schwarzkümmelöl (z.B: Ölmühle Solling) mit 1EL Rhabarber-Sirup und 2EL Rhabarbersaft verrühren (naturrein/ohne Zucker – am besten selbst gemacht: dafür könnt ihr 1 Stange Rhabarber im Smothie-Mixer fein pürieren und durch ein Sieb streichen). Das Dressing noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und 1EL frische Kräuter (z.B. Koriander) hinein geben. Von einem Stück Haloumi 2–3 Scheiben (ca 1,5cm) abschneiden, diese längs teilen und in Erdnussöl anbraten. Alle frischen Zutaten mit dem Dressing vermischen und die Haloumi-Sticks darauf anrichten.

2erlei von der ROTEN LINSE

für 2: 1 kleine, milde Zwiebel (Schalotte), 1 Knoblauchzehen und 1 daumengroßes Stück Ingwer schälen, fein würfeln und in 1EL Kokosöl in einem Topf anschwitzen. 2 Tassen rote Linsen dazu geben und mit 1/2 L Gemüsebrühe ablöschen. Für ca. 10–15 Minuten köcheln lassen, wenn es zu trocken erscheint nochmal etwas Brühe (oder Wasser zugeben) – es soll nicht so flüssig wie eine Suppe sein, aber auch nicht „bröselig“. In der Zwischenzeit auch 1 Tasse weißen Basmati-Reis kochen sowie 2 Tassen Linsen-Microgreens ernten. Die gekochten Linsen mit Salz, Koriander und Kurkuma abschmecken und mit Reis und Microgreens servieren.

MANGOLD | ERBSEN | PILZE

Salatliebe für 1: 150g Baby-Mangold waschen. 1 Tasse Erbsen-Microgreens ernten. 6 braune Champignons abbürsten, putzen, halbieren und in 2 EL Öl anbraten. Aus 2EL Nana-Minzöl (z.B. Ölmühle Solling), 3EL Apfel-Balsamico und 1 kleinen milden Schalotte (fein gewürfelt) mit Salz und Pfeffer eine sämige Vinaigrette rühren. Mangold und Microgreens mit der Soße mischen, die gebratenen Pilze und einige gehackte Mandeln darauf verteilen und vernaschen! Für den größeren Hunger passt auch noch gehobelter Parmesan sehr gut dazu.

LINSEN & SPÄTZLE

für 2: 150g Maniokmehl (Ruut), 1/4 TL Natron, 1 Ei + 1 Eigelb, 1/2 TL Salz und eine Prise Pfeffer mit einem Holzlöffel gut verrühren – sollte sich die Masse noch nicht verbinden einen Schuss Mineralwasser dazu geben und weiter rühren. Den Teig ca. 15 Minuten (abgedeckt) ruhen lassen. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, Hitze etwas herunter schalten und den Teig mit einem Spätzlehobel (oder Presse) in das leicht siedende Wasser geben. Wenn die Spätzle zur Wasseroberfläche schwimmen, mit einem Schaumlöffel heraus nehmen und abschrecken. 1 Sprossenglas Linsen-Microgreens ernten, waschen und abtropfen lassen. Die Spätzle in einen beschichteten Pfanne mit Öl oder Butter anbraten und mit den frischen Sprossen vernaschen.