KOHLRABI trifft GARNELEN

Teig: 200g Dinkelmehl, 1 Prise Salz, 1 El Gewürzmischung aus Fenchel, Kreuzkümmel und Schabzigerklee (fein mörsern) 1 Ei und 100g weiche Butter zu einem geschmeidigen Teig kneten und auf die Größe der Springform ausrollen. Den Rand nicht vergessen. Backofen auf 170° vorheizen.
2 große Kohlrabi und 1 Möhre schälen und grob raspeln. 4 Eier, 200g Bergkäse (gerieben) und 100g Frischkäse zu einer homogenen Masse rühren. Die Masse auf den Teig geben und 200g Garnelen (verzehrfertig) verteilen und etwas tiefer in den Teig drücken. Ca. 40 Minuten backen.

„SEWALAP“-Suppe

Für 2 als Hauptgericht oder für 4 als Vorspeise. 1/2 Knollensellerie und 1 säuerlichen Apfel schälen und in Stücke schneiden und diese in 300ml Kochsahne ca. 20 Minuten weich kochen. Mit dem Zauberstab pürieren und mit weissem Pfeffer und Salz abschmecken. Je nach Geschmack bis zur gewünschten Konsistenz mit Gemüsebrühe auffüllen. Zum Servieren mit gehackten Walnüssen und Apfelrosen (Blüten) garnieren.
Left(l)overs Tipp: die Suppe schmeckt auch toll mit ofengebackenem Sellerie, falls davon mal etwas übrig sein sollte. Dafür die ganze Sellerieknolle (ungeschält) mehrmals tief mit einer Gabel einstechen und bei 180° ca. 1 Stunde im Backofen schmoren – dann schälen und weiter verarbeiten – z.B. als panierte Sellerie-Nuggets, als Püree oder eben zu einer köstlichen Suppe!

Kürbisragout mit Linsenpfannkuchen

2 Portionen: 400g Kürbis vorbereiten (Kerne herauskratzen, nach Bedarf schälen) und in Würfel schneiden, mit 2 El Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze 3 Min. mit Deckel braten, 100g Morcheln (oder 25g getrocknete Mu-Err Pilze, einweichen und dann in Streifen schneiden) und 1 Bund Lauchzwiebeln (in ca. 2cm lange Stücke geschnitten) und 6–8 halbierte orange Cocktail-Tomaten zugeben. Mit 50 ml Gemüsebrühe aufgießen, mit Salz, Kurkuma, Pfeffer, Kreuzkümmel, Koriander und Mangopulver abschmecken.
Linsenpfannkuchen: 125 g grüne Linsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Die Linsen abgießen. Linsen mit dem Pürierstab pürieren. Dabei nach und nach ca. 100 ml Wasser zugeben, so dass ein dickflüssiger Teig entsteht ebenso 1 Bund Schnittlauch (feingeschnitten) und 2 El Speise-Stärke (aus Kartoffel, Mais oder Tapioka) in den Teig rühren. Mit Kreuzkümmel, Salz und „scharfer Smutje“ (Sanddorn&Chili) würzen. 6 kleine, dicke Pfannkuchen in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl ausbacken. Mit dem Kürbisragout anrichten.

PURPLE SECRET SCHOKOKUCHEN

Backofen vorheizen (175°/Umluft). 4–6 Rote Bete (je nach Größe) gründlich waschen und im Backofen bei 150–180° ca. 45 Minuten garen. 225g Rote Bete (gegart und geschält) klein schneiden. Rote Bete und 120g flüssige Butter in einer Rührschüssel mit einem Stabmixer pürieren. 3 Eier mit den Schneebesen des Rührgeräts unterrühren. 165g Dinkel-Mehl, 1,5 TL Backpulver, 60g geriebene dunkle Schokolade (mind. 85%) oder dunkles (hochwertiges) Kakaopulver, 225 Zucker, je 1/2 TL Vanille, Zimt sowie je 1 Prise Salz und Kardamom mischen. Rote-Bete-Püree zufügen. Alles zu einem glatten Teig verrühren. In einer Kastenform glatt streichen. Bei 175° ca. 60 Min. backen.

ROTE-BETE-KNÖDEL

Für 4 als Beilage – oder für 2 als Hauptgericht: 200g gegarte und geschälte Rote Bete. Dazu die Bete gut waschen und bei 180° im Backofen ca. 30–60 Minuten (je nach Größe der Bete-Knolle) garen. Abkühlen lassen, schälen und fein würfeln oder reiben.. 100g altbackenes Weissbrot in Würfel schneiden. 1 Zwiebel klein würfeln und in 25g Butter anschwitzen. Die Butter-Zwiebel-Mischung, sowie 2 Eier und 50g Quark auf das Brot geben. Alles gut mischen und abgedeckt durchziehen lassen (ca. 30 Minuten). Die Bete, 2 EL geriebenen Parmesan und 1/2 TL Salz dazu geben und Alles gut durchkneten. Knödel formen und diese in siedendem Salzwasser garen (Knödel sind fertig, wenn sie sich leicht vom Topfboden kommen). Oder die Masse in einer Pastetenform im Wasserbad garen. Die Form mit einem Stück „Bratenschlauch“ auslegen, Deckel schließen. Ein tiefes Blech 2 cm hoch mit warmem Wasser füllen. Die Pastetenform hineinstellen und im Ofen bei 160° ca. 30 Minuten garen. Die Knödel schmecken als Hauptgericht mit Frühlingszwiebel, die in etwas Butter leicht angeschmort werden und Cheddar-Flakes. Oder als Beilage z.B. zu einem Krautgulasch oder zu gefülltem Gemüse.

APFEL-MANDEL-KUCHEN

Für eine 28er Springform: 3 große Äpfel (entkernt) in kleine Stücke schneiden oder reiben und mit 2 EL Rum, 1 TL Zitrone und 1 TL Vanillepaste mischen. 300g Dinkelmehl, 100g Mandelpuder, 150g Rohrzucker und 1 TL Backpulver gründlich vermischen. 175g weiche Butter und 3 Eier (L) zur Mehlmischung geben und mit den Knethaken verkneten. Die Apfelstücke mit dem Teig verrühren. Eine Springform (28cm) mit Backpapier auslegen, die Masse einfüllen, etwas glatt streichen und mit 1 EL braunem Zucker bestreuen. Bei 160° ca 45 Minuten backen.

SHORTBREAD 1–2–3 MIT SCHOKOSALZ

200g Butter in kleine Würfel schneiden. 300g Mehl, 100g Zucker und 1/4 TL Schokoladensalz (Altes Gewürzamt) mischen und mit den Butterstückchen zu einer Teigkugel kneten. Du kannst mit Knethaken beginnen – dass wird eine eher krümelige Masse – am Schluss die Hände nehmen um den Teig zu einem eckigen Barren zu formen. Diesen ca. 1 Stunde kalt stellen. Den Backofen auf 150° vorheizen. Den Teig in Scheiben schneiden (0,7–1cm dick) und auf Backpapier ca. 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, wenn es anfängt braune Ränder zu bekommen. Das heisse Gebäck ist sehr instabil – am besten das Blech auf ein Gitter stellen und abkühlen lassen.

MANGOLD-ROQUEFORT-TARTE

Für eine Tarteform Ø 28 cm: 125g Butter, 250g Mehl, 1 Prise Salz und 1 Ei zu einem glatten Teig kneten. Diesen luftdicht und kühl ca. 30 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 160° vorheizen. 4–5 große Mangoldblätter in breite Streifen – den Stunk in Würfel schneiden (schmeckt auch gut mit Schwarz- oder Grünkohl). 200g Roquefort in kleine Würfel schneiden. 1 Ei mit dem Käse und dem Mangold mischen. Den Teig auf Backpapier in die Tarteform drücken. Die Mangoldmasse hinein geben und ca. 40 Minuten bei 160° backen.

QUETSCHKARTOFFEL trifft ITALIEN

Den Backofen auf 180° vorheizen. Pro Person 1 große festkochende Kartoffel waschen und ca. 1 Stunde auf dem Rost bei 180° garen. Den Ofen ausschalten, die Kartoffel(n) etwas abkühlen lassen und schälen. 2 kleine Salsiccias mit Fenchel auspellen und in kleine Stücke teilen. Von einem Fenchel das Grün zusammen mit 2 El gehacktem Basilikum, 1 TL Pinienkernen sowie 2 EL Olivenöl ein Pesto herstellen (im Mixer oder im Mörser). Die Kartoffel mit einem Stampfer platt pressen, die Pesto und dann die Salsiccia darauf geben und mit 1 EL Parmesan-Flakes bestreuen. Dann nochmal für ca. 15 Minuten im Backofen bei 150° durchziehen lassen. Mit einem frischen Fenchel-Tomatensalat und/oder Sprossen vernaschen.

Left(l)overs Krustentier-Reis

Für 2 hungrige Reisliebhaber: Je 1 Möhre, Zwiebel und Petersilienwurzel in kleine Stücle schneiden. 1 etwa daumengroßes Stück Galgant und 2 Knoblauchzehen in Scheiben schneiden. In einem großen Topf 2 EL Öl erhitzen und das gewürfelte Gemüse scharf abraten. Mit 50ml Wermut ablöschen. Nun einige Krustentier-Karkassen (z.B. von 3–4 Black Tiger Garnelen oder 1 Hummer) zum Ansatz geben, alles noch etwas rösten und dann ca. 1/2 Liter Weißwein und 1/2 Liter Wasser aufgießen. Den Deckel schließen und ca. 1 Stunde sanft köcheln. In dieser Zeit. 1 kleinen Sellerie rundherum mehrmals mit einer Gabel einstechen und im Backofen bei 180° ca. 1 Stunde schmoren. Durch ein grobes Sieb alle Stücke aus dem Sud entfernen. Den Sellerie schälen, in Stücke schneiden und im Sud mit dem Zauberstab fein pürieren. Die Suppe mit Zitronensaft und Salz abschmecken. 2 Tassen (ca. 100g) Risotto-Reis in 2 EL-Öl kurz anbraten und mit ca. 200 ml der Suppe aufgießen. Umrühren. Nach ca. 10 Minuten weitere 200 ml hinzu geben und weiterhin mehrmals rühren. Nach 10 Minuten den Deckel schließen und 150g Garnelen vorsichtig mit dem Reis vermengen. Hitze herunterschalten und etwa 5 Minuten ziehen lassen. Mit Wakame-Salat vernaschen.