YIN&YANG – BLUMENKOHL für 2

Je 1 kleinen lila und grünen Blumenkohl getrennt voneinander in der  Küchenmaschine schreddern und anbraten und mit Salz, Kreuzkümmel und Bockshornklee würzen. Zur Seite stellen und in derselben Pfanne  4 Frühlingszwiebeln (fein gehackt), 50g Bambussprossen und 2 Eier zusammen anbraten. Auf 2 Tellern den verschiedenfarbigen Blumenkohl anrichten und die gebratene Mischung darauf verteilen. Mit frischen Sprossen (z.B. Bete oder Radieschen) oder Kresse garnieren. Ihr müß natürlich keinen bunten Blumenkohl für dieses Gericht nehmen – mit dem Weißen schmeckt es genauso lecker – sieht nur anders aus. Und wenn ihr es noch etwas reichhaltiger haben wollt, passen auch Krabben prima dazu, diese dann mit den Frühlingszwiebeln zusammen braten.

MANIOK-FLADEN – lecker gefüllt

250g Maniokmehl (das kann etwas grober sein – z.B. Gari), 4 Eier, 1 Prise Salz, 350ml Kokosmilch und 50 ml Mineralwasser zu einem glatten Teig verrrühren; nach Geschmack noch 1/2 TL Schwarzkümmel unterrühren; ca. 25 Minuten quellen lassen. In einer heissen Pfanne nacheinander ca. 12 Stück (bei 30cm Ø der Pfanne – ich habe eine kleinere Pfanne verwendet, da geht das Wenden leichter – dann werden es halt entsprechend mehr) in Kokosöl dünn ausbraten (Teig sollte nur etwas fester als Sahne sein). Die Fladen auf einem Teller mit Backpapier dazwischen stapeln und im Backofen bei ca. 60° warm halten. Pro Fladen brauchst Du als Füllung ca. 1/2 Avocado in dünne Scheiben geschnitten und mit Limettensaft beträufelt; sowie ca. 50g Flußkrebse, Hähnchenbrustfilet oder Räuchertofu (kross gebraten); gemischtes gegrilltes Gemüse (Paprika, Aubergine, Zucchini) ist ebenfalls sehr lecker. Ein Topping mit einer leichten Mayo rundet den Geschmack ab. Zum Beispiel – Mayonaise mit Milch statt Ei – Grundrezept: 75ml Milch mit 150ml Öl, (z.B. Raps- oder Distelöl), 1 TL Senf, je 1 Prise Salz, Pfeffer, 1 TL Honig, 1 EL Essig oder Zitronensaft in einem Smoothie-Mixer cremig rühren. Dazu passt ein frischer Blattsalat.
Das Rezept eignet sich natürlich auch für alle süßen Pfannkuchen-Varianten … 

ROSENKOHL-TARTE

Aus Röschen von 500g Rosenkohl insgesamt ca. 20 Scheiben (ca. 0,5cm dick) schneiden – den Rest blanchieren und anschließend mit 4 Eiern, 1/2 Bund Koriander und 150g geriebenem Ziegen-Hartkäse fein pürieren; mit Salz und Zitronen-Pfeffer abschmecken. Das Püree in eine Tarte-Form füllen und mit den Rosenkohl-Scheiben und ca. 20g trocken gerösteten Pinienkernen belegen. Bei 180° ca. 40 Minuten backen.

GRÜNKOHL-SUD und -PESTO

Für 6 gefüllte Zwiebeln (eher große Exemplare verwenden): 200g zarte Grünkohlblätter blanchieren und mit 100g Cashewkernen und 1 EL Schwarzkümmelöl zu einer feinen Pesto pürieren. 6 Zwiebeln im Backofen bei 150° ca. 20 Minuten garen und bis auf 2 Schichten aushölen (Rest für den Sud verwenden) und mit der Pesto füllen – in einer ofenfesten Form bei 180° noch etwas bräunen. Pro Teller 1 Zwiebel im Sud anrichten. 

1 Kg Grünkohl*, 2 Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen und 1 Fenchelknolle klein schneiden; in einem großen Topf 1El Öl erhitzen, das Gemüse kurz andünsten; je 1 EL Senfkörner, Kreuzkümmel und Fenchelsamen sowie etwas Muskatnuss, einige Grüne Pfefferkörner und 1TL Rauchsalz untermischen; mit 2,5 L Wasser zugedeckt ca. 3 Stunden köcheln; durch ein feines Sieb gießen – Gemüse etwas ausdrücken und die Reste wegwerfen. Sud auf ca. 1,5l reduzieren.
*Hier ruhig Strunk und dicke Blätter verwenden – der Sud ist das perfekte „Reste-Rezept“, wenn man z.B. aus zarteren Grünkohl-Blättern einen Salat gemacht hat – oder noch große Wirsingblätter oder das Grüne vom Lauch übrig hat – immer rein damit! 

MANGOLD FRITTATA

 

1 kleinen Mangold blanchieren und hacken mit 5 Eiern und 200g Ziegenfrischkäse gut verrühren mit Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz und Cayenne-Pfeffer würzen; eine Form mit Backpapier auslegen die Masse einfüllen (wähle die Größe der Form so, dass die Einfüllhöhe ca. 3 cm beträgt); bei 180° ca. 40 Minuten backen und vor dem Vernaschen etwas abkühlen lassen – reicht für 4 Hungrige mit Salat als Beilage – kann man aber auch prima für den nächsten Tag aufheben – einfach im Backofen bei 80° oder in der Pfanne erwärmen.

WINTERGEMÜSE FÜR NASCHKATZEN

HOKAIDO-CREME-BRÛLÉE – 1 kleinen Hokaido (180g – ohne Kerne, ohne Schale) und 1cm Ingwer fein würfeln. 15g Butter in einem breiten Topf erhitzen, Ingwer und Kürbis darin bei starker Hitze kurz andünsten. 60ml Orangensaft dazugeben und 8-10 Minuten zugedeckt dünsten. 120ml Sahne, und 3 Eigelb verquirlen. Kürbis dazugeben und sehr fein pürieren. Masse durch ein feines Küchensieb streichen. In 6 flache feuerfeste Förmchen füllen und in ein tiefes Blech stellen – dieses bis knapp unter den Förmchenrand mit heißem Wasser füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad (keine Umluft!) auf der 2. Schiene von unten in 40 Minuten stocken lassen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Zucker bestreuen und abflammen (wer kein Flambiergerät hat, kann das auch auf der obersten Schiene mit dem Grill des Backofens machen.

PURPLE SECRET SCHOKOKUCHEN – Backofen vorheizen (175 °C/Umluft). 225g Rote Bete (im Backofen gegart und geschält) klein schneiden. Rote Bete und 120g flüssige Butter in einer Rührschüssel mit einem Stabmixer fein pürieren. 3 Eier einzeln mit dem Schneebesen des Rührgeräts unterrühren. 165 g helles Dinkel-Mehl, 1,5 TL Backpulver, 80g geriebene dunkle(!) Schokolade (90-99%) , 225 Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mischen. Rote-Bete-Püree zufügen. Alles zu einem glatten Teig verrühren. In einer Tarte-Form (ø25cm) glatt streichen. Im heißen Ofen ca. 60 Min. backen. 

ZIEGNFRISCHKÄSE&HONIG – EISKALT – 5 Eigelb mit 5 EL Honig schaumig schlagen; 300ml Sahne saft erhitzen und die Eiermasse dazugeben – leicht andicken lassen, aber auf keinen Fall kochen; abkühlen; 200g Ziegenfrischkäse unterrühren; in die Eismaschine geben und gegen Ende der Rührzeit 50g gehackte Pistazien unterrühren; im Gefrierfach durchfrieren lassen.

Maniok-Spinat-Nocken

1 mittelgroßen Maniok (ca. 20–25 cm lang und an der dicksten Stelle Ø 5cm) schälen und in dicke Würfel schneiden – diese im Backofen (160°/ca. 20 Min) weich garen; ca. 250g Spinat blanchieren und in einem Sieb abtropfen lassen; hacken und mit den gegarten Maniokwürfeln zusammen in die Küchenmaschine geben; vor dem pürieren Salz und etwas Muskat dazugeben. Mit 2 Löffeln Nocken oder mit feuchten Händen kleine Knödel formen und diese evtl. in Olivenöl kurz anbraten falls sie vorbereitet wurden. Mit gebratenen Enoki-Pilzen und Salat vernaschen. Das tolle an diesen Low-Carb-Knödeln ist, dass sie nicht mehr gekocht werden müssen – also auch nicht mehr auseinander fallen können.

MAULTASCHEN mit PILZRAGOUT (Vegan)

250 g Hartweizengriess, 150 g helles Dinkelmehl, 200 ml Wasser, 3 EL Olivenöl und ½ TL Salz in einer grossen Schüssel vermengen und kneten, bis der Teig schön geschmeidig ist. Den Teig in Frischhaltefolie gepackt im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen. 600 g Rosenkohl, 500 g Feigen, 350 g Lauch, 150 g Broccoli vorbereiten; in kleine Stücke schneiden und im Wok braten, bis es schön weich ist. Das Gemüse zu Beginn mit Salz und Pfeffer würzen, damit das Wasser austritt und so kein zusätzliches hinzugefügt werden muss. Das Gemüse nur auf kleiner Hitze köcheln lassen, damit es nicht verbrennt; dann (nicht allzu fein) pürieren.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Nochmals kneten, aufteilen und mit dem Nudelholz 2 mm dick ausrollen; in Rechtecke (21 Stk./ ca. 10 x 15 cm) schneiden. Auf eine Hälfte jedes Rechtecks einen ordentlichen Löffel Füllung geben und diese mit der anderen Hälfte des Teigrechtecks zudecken. Mit den Händen die „Teignäte“ eng an der Füllung fest aneinanderdrücken. Mit einem Maultaschen-Ausstecher Ränder abschneiden. Mit dem ganzen Teig und der ganzen Füllung so weiterfahren, bis alles aufgebraucht ist. Ein Backpapier mit Griess bestreuen und darauf die fertigen Maultaschen legen.
Nun einen grossen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, die Temperatur runterdrehen, sodass das Wasser nur noch siedet. Jetzt immer drei bis vier Maultaschen gleichzeitig in den Topf geben und köcheln lassen. Wenn sie an die Oberfläche kommen, die Maultaschen noch etwa eine Minute schwimmen lassen und dann mit einer Schaumkelle herausnehmen. Für das Ragout: 1,5 Kg Kräutersaitlinge würfeln; 100g Rosenkohl in „Blätter“ zupfen. 1 fein gewürfelte Zwiebel in einer großen (Servier)Pfanne anbraten mit 100ml Brühe und 1 Schuß Rotwein aufgießen; Soße aus der Pfanne nehmen. Die Pilze in Olivenöl gut anbraten; dann die Soße wieder in die Pfanne geben und alles ca. 10 Min. köcheln; mit Salz & Pfeffer und „Waldeslust“ (Herbaria) abschmecken; 2 EL eingelegte Cranberries dazugeben. Das Ragout mit 4 EL Soja-Küchencreme verfeinern.
Zum Servieren die gekochten Maultaschen in etwas Olivenöl goldbraun anbraten. Rosenkohlblätter in einer extra Pfanne kurz anbraten und über Maultaschen und Ragout geben.

Kürbis-Kaffirlimettensuppe

20 Kaffirlimettenblätter in 500ml Kokosmilch ca. 1 Stunde kochen. In dieser Zeit 1 Butternut halbieren und im Backofen bei 180° ca 30 Minuten garen (etwas Ghee oder Kokosöl auf die Schnittfläche geben). Das Fleisch des Kürbis mit einem Suppenlöffel in einen großen Topf schaben zusammen mit 1/4 Liter Gemüsebrühe pürieren; die Kokosmilch durch ein Sieb zum Kürbis geben. Mit Kurkuma, Salz und Langpfeffer abschmecken.

Für die Einlage: Zucchini (Ø ca. 5 cm) in 4 cm lange Stücke schneiden und bis auf etwas weniger als 1 cm Rand aushöhlen. In einem kleinen Topf 50g Beluga-Linsen zubereiten. Kokosöl erhitzen 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen und die gegarten Linsen anbraten und mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie abschmecken; in die Zucchini-Ringe füllen und diese im Backofen bei 150° ca. 15 Minuten garen; jeweils eine Zucchini-Rolle in einen Suppenteller setzen und die Suppe vorsichtig dazugießen. (ca. 6 Portionen)

Kardamom-Möhren Tatar auf Erbsenpüree

800g grüne Erbsen (TK) blanchieren und mit 1/2 Bund Minze pürieren mit Salz und etwas grüner Chili abschmecken.

1 Kg Möhren in kleine Würfel schneiden; in einer tiefen Pfanne je 2 EL Rohrzucker und Sesamöl erhitzen und die Samen aus 12 Kardamom-Kapseln sowie die gewürfelten Möhren darin anschwitzen.

24 Bambusstreifen scharf anbraten. Das Erbsenpüree in Servieringen als unterste Schicht auf die Teller bringen, dann das Möhren Tatar und je 3 Bambusstreifen darauf geben; mit lauwarm servieren. Die Mengen sind für 8 Portionen.